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| Und der König sprach zu mir: Um was bittest du denn? Da betete ich zu dem Gott des Himmels. | |||||
| Nehemia 2,4 | |||||
| Bergmann zu sein war schon immer gefährlich, und früher erreichten die Bergleute oft nicht einmal das 40. Lebensjahr. Da gab es herabstürzendes Gestein und viele andere Gefahren. Die Staublungen-Krankheit forderte manches Opfer, und auch die extremen Temperaturen und die hohe Luftfeuchtigkeit machten den Männern zu schaffen. | |||||
| Die Bergleute wussten, dass ihre Gesundheit und ihr Leben nicht nur von ihnen selbst abhingen. In dem alten Bergwerk, das ich kürzlich besichtigte, hatten sie unter Tage eine Kapelle eingerichtet. Vor der Arbeit gingen sie dorthin, um zu beten. Sie wussten, warum. | |||||
| Der junge Führer aber, der uns das alles erklärt, kann nicht mehr viel damit anfangen, und auch das Publikum fasst es nur als interessante Besonderheit aus fernen Zeiten auf. Wie rückständig waren sie doch damals! - Oder? | |||||
| Eine andere Szene: Der aus Juda stammende Minister Nehemia stand vor dem mächtigen Perserkönig Artaxerxes. Es ging um wichtige Fragen. Ein falsches Wort konnte unabsehbaren Schaden anrichten. Und was tat dieser hochgestellte Nehemia da? Er betete! Er dachte an den großen Gott, der über dem mächtigen Herrscher stand, und befahl Ihm seine Sache an. | |||||
| Gott erhörte dieses Stoßgebet. Wie gut, dass auch wir in unserem Arbeitsleben beten dürfen: am Ausbildungsplatz, an der Maschine, am Lenkrad, im Büro, im Pflegeheim, überall! Wir brauchen Schutz vor Gefahren, Hilfe bei schwierigen Arbeiten und Entscheidungen. Und der große Gott hört unsere Gebete. Christen, die diese Erfahrung kennen, haben einen großen Vorzug im Leben. | |||||
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